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Betuel

BETÜL

Im Februar der 80er Jahre erblickt Betül Uyar als Tochter einer türkischen Einwandererfamilie das Licht der Welt in Berlin.

Ihre Heimat ist der Kotti, Kreuzberg 36.

Schnell findet sie einen Weg ihre Kreativität in Bildern auszudrücken. Die Betonbauten in denen sie aufwächst, die sich auch immer wieder in ihren Fotos finden, sind dabei Inspiration und Projektionsfläche zugleich.

Mit ihrer Kamera streift sie durch den Großstadtdschungel, durch ihre Lebensrealität, die wenig mit den glatten Oberflächen im Westen der Stadt zu tun hat.

Die Sehnsucht nach Leben treibt sie als junge Frau in die ganze Welt. Sie begegnet Paris, Barcelona, Lissabon, London und anderen europäischen Großstädten mit der gleichen Neugier. Sucht nach ihren Protagonisten, Gleichgesinnten, Komplizen und zeigt diese in ihrem jeweiligen Alltag, nie inszeniert, sondern immer mit dem Auge der stillen Beobachterin. Dabei hat ihre Fotografie etwas dokumentarisches. Ihre Bilder sind Momentaufnahmen, geboren aus der eigenen Lebenserfahrung, die eine Haltung mit sich bringt.

Die persönlichen Sehnsüchte der Menschen liegen ihr am Herzen. Ihre Helden sind die, deren Wege nicht durch ein privilegiertes Elternhaus vorbestimmt sind. Hier wird sie aber nicht zur moralischen Instanz, sondern schöpft aus dem puren Leben.

Durch ihre authentische Art werden ihr Zugänge gewährt, die anderen verschlossen bleiben. Und dem Betrachter ihrer Bilder erzählen sie Geschichten. Geschichten vom Leben auf der Straße, fernab von Bourgeoisie und Mittelstand. Von broken dreams, dem ewigen hustle, sich anders zu fühlen und am Ende aber auch vor allem davon, was es heißt, am Leben zu sein.

Es bleibt zu sagen: Jusquíci tout va bien